Bürosachbearbeiterinnen/Bürosachbearbeiter für die Rechtsdokumentation
Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Die Abteilung Rechtsdokumentation des Bundesverwaltungsgerichts ist integraler Bestandteil einer zunehmend digitalisierten gerichtlichen Informationsversorgung. In Kooperation mit den Dokumentationsstellen der übrigen Bundesgerichte erschließt sie die Rechtsprechung und Fachliteratur aller Gerichtsbarkeiten und Instanzen, um eine optimale Recherche in der Rechtsdatenbank des Bundes zu gewährleisten. Darüber hinaus entwickelt und betreut sie Informationsprodukte, die auf die Anforderungen der Richterinnen und Richter des Bundesverwaltungsgerichts abgestimmt sind und stellt der Öffentlichkeit relevante Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts bereit.
Aufgabenschwerpunkte sind:
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Formaldatenerfassung und Qualitätssicherung von Rechtsinformationen in der Rechtsdatenbank des Bundes im Verbund mit den anderen Dokumentationsstellen der Bundesgerichte
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Konvertierung von Entscheidungsdokumenten in die technischen Formate für die Nutzung als Rechtsinformationen
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Veröffentlichung der konvertierten Entscheidungsdokumente über verschiedene Kanäle
Wir erwarten:
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abgeschlossene Berufsausbildung als Fachangestellte bzw. Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Information und Dokumentation oder der Fachrichtung Bibliothek oder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte bzw. Rechtsanwaltsfachangestellter oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit gleichwertigen Fähigkeiten und Erfahrungen
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Kenntnisse im Umgang mit Fachdatenbanken
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sehr sorgfältige, strukturierte und konzentrierte Arbeitsweise
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ausgeprägte Teamfähigkeit und freundliche Umgangsformen
Wir bieten einen vielseitigen, krisensicheren und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes. Für eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten wir 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31. Dezember arbeitsfrei, flexible Arbeitszeitgestaltung, die Möglichkeit von Teilzeitbeschäftigung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Jobticket und die Möglichkeit von Telearbeit und mobilem Arbeiten.
Die Einstellung als Tarifbeschäftigte bzw. Tarifbeschäftigter erfolgt unbefristet unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6 TVöD. Die spätere Übernahme in ein Beamtenverhältnis des mittleren Dienstes ist möglich, sofern die Voraussetzungen des Bundesbeamtengesetzes erfüllt sind und haushaltsrechtliche oder personalwirtschaftliche Gründe nicht entgegenstehen.
Zeiten einer vorherigen beruflichen Tätigkeit können für die Stufenzuordnung berücksichtigt werden, wenn diese Tätigkeit für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist. Zudem kann bei Vorliegen spezieller Qualifikationen oder einschlägiger Berufserfahrung die Möglichkeit der Gewährung von zusätzlichen variablen Gehaltsbestandteilen bestehen.
Für Tarifbeschäftigte, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt, besteht die Möglichkeit der Beschäftigung im Rahmen einer Abordnung für die Dauer von sechs Monaten mit dem Ziel der Versetzung.
Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen bzw. Beamten des mittleren Dienstes der Besoldungsgruppen A 6 bis A 8. Hier ist zunächst eine Abordnung für die Dauer von sechs Monaten mit dem Ziel der Versetzung vorgesehen.
Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von monatlich 220 € gezahlt.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen werden Trennungsgeld und Reisebeihilfen, ggf. Umzugskostenvergütung sowie Sonderurlaub für Familienheimfahren gewährt.
Auch Bewerbungen mit dem Wunsch nach Teilzeitarbeit werden entsprechend den personellen und organisatorischen Möglichkeiten berücksichtigt. Das Bundesverwaltungsgericht unterstützt Beschäftigte mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen dabei, Berufstätigkeit und Familie besser vereinbaren zu können.
Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen/Bewerber aller Nationalitäten. Sofern Sie einen ausländischen Studienabschluss erlangt haben, fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen bitte einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz (ZAB) bei. Weitere Informationen können der Internetseite www.kmk.org entnommen werden.
Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 1. Februar 2026 an:
Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts
Referat Personal, BVerwG 07/2025
Simsonplatz 1
04107 Leipzig
Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an [email protected] ist möglich.
Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung wenden Sie sich bitte an Frau Spengler (0341 2007 1520). Für Fragen zu dem Arbeitsplatz steht Ihnen Herr Weber (0341 2007 1600) als Ansprechperson zur Verfügung.
Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.