Bundesverwaltungsgericht

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek (FaMI)

Wie die Berufsbezeichnung erkennen lässt, handelt es sich hier um einen Dienstleistungsberuf, der im Wesentlichen mit dem effektiven und ökonomischen Ausfindigmachen, Beschaffen, Erschließen, Speichern und Verfügbarmachen von Medien (insbesondere Bücher, Fachzeitschriften, elektronische Datenträger) für Auftraggeber oder Kunden zu tun hat.

Die fertig ausgebildeten Fachangestellten können je nach gewählter Fachrichtung tätig werden in:

  • staatlichen Archiven, Medien- und Pressearchiven, Wirtschafts- und Parlamentsarchiven, Kirchenarchiven und Archiven von Parteien und Institutionen
  • öffentlichen u. wissenschaftlichen Allgemein- u. Fachbibliotheken, staatlichen Fachstellen, Spezial- u. Firmenbibliotheken
  • Informations- u. Dokumentationsstellen, Fachinformationsstellen oder bei Datenbankanbietern
  • Bildagenturen und Bildstellen

Dieser staatlich anerkannte Beruf wird seit dem 1. August 1998 im öffentlichen Dienst und der gewerblichen Wirtschaft ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt im dualen System, das heißt, an den Lernorten Ausbildungsstätte und Berufsschule in den Fachrichtungen

  • Archiv
  • Bibliothek
  • Information und Dokumentation
  • Bildagentur
  • Medizinische Dokumentation.

Zwei Drittel der Ausbildungszeit sind dem Erwerb von gemeinsamen beruflichen Kenntnissen und Fertigkeiten vorbehalten. In der übrigen Zeit werden Kenntnisse der jeweiligen Fachrichtung vermittelt. Die Ausbildung endet mit der Abschlussprüfung in der Regel nach 3 Jahren; eine Zwischenprüfung wird etwa in der Mitte der Ausbildungszeit durchgeführt. Während mehrerer Praktika lernen die Auszubildenden des Bundesverwaltungsgerichts bis zur Abschlussprüfung auch andere Bibliotheken, Archive, den Buchhandel etc. kennen.

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