Referentin / Referent

Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht für seine Informationsdienste zum 1. Oktober 2018

eine Referentin / einen Referenten.

Von Mai 2018 bis Mai 2020 hat das Bundesverwaltungsgericht die Präsidentschaft der Europäischen Vereinigung der Staatsräte und obersten Verwaltungsgerichte der Europäischen Union (Association of Councils of State and Supreme Administrative Jurisdictions of the European Union – ACA Europe) übernommen. Im Hinblick auf die während dieser Präsidentschaft zu erledigenden Sonderaufgaben bieten wir anspruchsvolle Tätigkeiten. Ziel ist es dabei, den fachlichen Austausch mit den obersten Verwaltungsgerichten der Europäischen Union auf dem Gebiet der Informationsvermittlung zu fördern. Ein Teil der Arbeit wird in einem international zusammengesetzten Team erbracht. Die Arbeitssprache ist dabei ausschließlich Englisch. Der Arbeitsplatz ist gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz für die Dauer von zwei Jahren befristet.

Aufgabenschwerpunkte sind u. a.:

  • die Unterstützung der Leiterin der Informationsdienste bei der Erstellung eines Konzepts im Rahmen einer international besetzten Arbeitsgruppe für die Zukunft der ACA-Datenbanken JuriFast und Dec.Nat.,
  • die Vor- und Nachbereitung der Treffen dieser Arbeitsgruppe, einschließlich der Erarbeitung von Diskussionsvorlagen und Präsentationen,
  • die aktive Mitarbeit bei der Weiterentwicklung und Informationsverbreitung der Inhalte der ACA-Datenbanken,
  • die Unterstützung der Leiterin der Informationsdienste bei der Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Fachkonferenz im Bereich Informationsvermittlung für alle Mitgliedsgerichte der ACA-Europe im April 2020. Dies geschieht im Zusammenwirken mit der Präsidialabteilung.

Wir erwarten:

  • ein mit überdurchschnittlichen Leistungen abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften (Erstes juristisches Staatsexamen) mit mindestens der Note „befriedigend“,
  • hervorragende Englisch- und Deutschkenntnisse (mit Nachweis, jeweils Muttersprache oder mindestens Sprachniveau C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen),
  • hervorragende Kenntnisse des deutschen Verwaltungs- und Verfassungsrechts sowie der deutschen und englischen Fachterminologie (mit Nachweis durch einen Studienaufenthalt im englischsprachigen Ausland oder eine entsprechende vorherige Tätigkeit),
  • Erfahrungen in der Mitarbeit in einem international zusammengesetzten Team,
  • Erfahrungen in der Informationsvermittlung im internationalen Bereich,
  • ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit.

Erwünscht sind:

  • praktische Erfahrungen im deutschen und in einem englischsprachigen Rechtsraum,
  • praktische Erfahrungen im Umgang mit den Datenbanken JuriFast und/oder Dec.Nat.,
  • praktische Erfahrungen mit der Planung und Durchführung von Fachkonferenzen,
  • französische Sprachkompetenz (mit Nachweis).

Wir bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes.

Die Einstellung als Tarifbeschäftigte/r erfolgt befristet für zwei Jahre unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TVöD. Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von 181,54 € gewährt.

Für Tarifbeschäftigte, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt, besteht die Möglichkeit der Beschäftigung im Rahmen einer Abordnung.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen/Beamte des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 13. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Abordnung vorgesehen.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen solche Bewerbungen ein, wird im Einzelfall geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen wird um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss gebeten. Weitere Informationen können der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen unter https://kmk.org/zab entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 3. August 2018 an:

Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts
- Referat Personal, BVerwG 07/2018 -
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an post@bverwg.bund.de ist möglich.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung steht Ihnen Frau Völkel (0341 2007 1505) zur Verfügung. Für Fachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Butz (0341 2007 1600).

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.