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Entscheidung

BVerwG 2 C 8.17 - Beschluss
22.09.2017

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Termine

BVerwG 2 C 4.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 4.13; VG Berlin 26 K 485.11) BVerwG 2 C 5.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 35.12; VG Berlin 26 K 30.11) BVerwG 2 C 6.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 5.13; VG Berlin 26 K 18.11) BVerwG 2 C 7.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 6.13; VG Berlin 26 K 39.11) BVerwG 2 C 8.17 (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 29.12; VG Berlin 26 K 211.10)
21.09.2017
15:30 Uhr

H. - RA Johlige, Skana & Partner, Berlin - ./. Land Berlin

H. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner GbR, Berlin - ./. Land Berlin

H. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner GbR, Berlin - ./. Land Berlin

M. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner - ./. Land Berlin

H. - RA Merkle & Rühmkorf PartG mbB, Berlin - ./. Land Berlin

Die Rechtsstreitigkeiten betreffen die Beamtenbesoldung in Berlin für die Jahre 2008 bis 2015. Die Kläger begehren die Feststellung, dass die ihnen gewährte Alimentation (in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12) verfassungswidrig zu niedrig bemessen war.

Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht haben die Klagen jeweils als unbegründet abgewiesen. Zwar ergäben sich teilweise aus einer Gegenüberstellung der Anpassung der Besoldung mit der Entwicklung der Einkommen der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst und dem Vergleich mit der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes Indizien für eine evidente Unteralimentierung. Für keines der maßgeblichen Besoldungsjahre seien aber mindestens drei von fünf zur Konkretisierung des Evidenzkriteriums herangezogenen Parameter erfüllt, sodass bereits keine Vermutung der Unteralimentierung vorliege. Anlass für eine Korrektur der Daten zum Nominallohnindex bestehe nicht. Unbeschadet möglicher regionaler Besonderheiten spiegele der Nominallohnindex für Berlin eine gesamtgesellschaftliche Situation, in die auch die Landesbeamten einbezogen seien. Schließlich könne offen bleiben, ob die Nettoalimentation für die Beamten der untersten Besoldungsgruppen den nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erforderlichen Mindestabstand zum sozialrechtlichen Grundsicherungsniveau aufweise. Selbst wenn dies nicht der Fall sei, folge hieraus nicht der zwingende Schluss einer Verfassungswidrigkeit der streitgegenständlichen Bezüge.

Die Kläger verfolgen mit den bereits vom Oberverwaltungsgericht wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassenen Revisionen ihr Begehren fort.

BVerwG 2 C 4.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 4.13; VG Berlin 26 K 485.11) BVerwG 2 C 5.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 35.12; VG Berlin 26 K 30.11) BVerwG 2 C 6.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 5.13; VG Berlin 26 K 18.11) BVerwG 2 C 7.17; (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 6.13; VG Berlin 26 K 39.11) BVerwG 2 C 8.17 (OVG Berlin-Brandenburg 4 B 29.12; VG Berlin 26 K 211.10)
22.09.2017
09:30 Uhr

H. - RA Johlige, Skana & Partner, Berlin - ./. Land Berlin

H. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner GbR, Berlin - ./. Land Berlin

H. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner GbR, Berlin - ./. Land Berlin

M. - RA Schmid-Drachmann, Ribet Buse & Partner - ./. Land Berlin

H. - RA Merkle & Rühmkorf PartG mbB, Berlin - ./. Land Berlin

Termin zur Verkündung einer Entscheidung.

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